| Der Verlauf |
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Der Straßenverlauf von der Orlaquelle durch Triptis, Neustadt an der Orla, Pößneck (Köstitz) bis Freienorla. Die Orla, die dem Landstrich den Namen gab, entspringt östlich der Stadt Triptis und mündet nach ihrem rund 33 km langen Lauf bei Orlamünde in die Saale. Sie fließt zunächst von Ost nach West. Kurz vor Pößneck biegt sie in nord- westliche Richtung ab. Der Höhenunterschied von der Quelle bis zur Mündung beträgt ca. 200 m. Der Orla- Radwanderweg mündet vor dem Haltepunkt der Orlatalbahn in Freienorla in den Saale- Rad- Weg. Von der Quelle fahren wir einen Wiesenweg entlang an der stillgelegten Bahnstrecke bis zur Einmündung in die Braunsdorfer Straße. Hier sind wir schon in Triptis angekommen. Die Fahrt geht leicht bergab bis zur Einmündung Schillerstraße. Nach links führt uns der Orla- Radwanderweg und nach rechts zweigt der RO 1 in Richtung Oberpöllnitz ab. Durch die Braugasse, über den Platz der Jugend, die Friedensstraße entlang, biegen wir am Ende in die Roßstraße nach rechts ab. Nach links beginnt der RO 3 der uns durch das Oberland zum Naturschutzgebiet Plothener Teiche und zum Saale Radweg führt. Am Ende der Roßstraße biegen wir nach ein paar hundert Meter nach links in die Ernst- Thälmann- Straße ein. Fahren jetzt am Markt vorbei und kommen durch die Teichstraße an die Kreuzung mit der Neustädter Straße (alte B 281). Bei grün dürfen wir die Seiten wechseln und sind jetzt in der Schönborner Straße. Jetzt geht es ein Stück bergauf, durch die Bahnunterführung bis zum nächsten Abzweig nach links. Das ist auch fast der Scheitelpunkt der Schönborner Straße. Jetzt nach links, in die Haslaer Straße und es geht wieder bergab durch die Autobahnunterführung und wir sind in Döblitz angekommen. Die Thomas Müntzer Straße bringt uns zum Dorfplatz. Über den Miesitzer Weg kommen wir zum neu angelegten Radweg. Der neu gebaute Weg bringt uns nun neben der Orla nach Miesitz. Wir fahren unter der neu gebauten Brücke der B281 hindurch, einen kurzen Anstieg hinauf, an neu angelegten Fischzuchtteichen vorbei und sind in Miesitz. Wir rollen auf der Ortsstraße durch Miesitz. Als erstes kommt von rechts, von der Haslaer Straße der RO 1 wieder zu dem Orla- Radwanderweg zurück. Wir fahren gerade aus. Um den Dorfplatz herum. Auf der Grünfläche an der rechten Seite befindet sich ein Betonmast mit einem Hinweis, dass der Radweg nach rechts abbiegt. Die Einfahrt des Radweges befindet sich gleich hinter der vorstehenden Hausecke vor der Orlabrücke. Es ist der neu angelegter Radweg der uns direkt an der Orla entlang auf dem ehemaligen Schulsteig nach Kropitzsch bringt. In Kopitzsch geht es nach der Einmündung auf die Dorfstraße, erst nach links und nach ein paar Metern wieder nach links. Auf der rechten Seite die Holzskulpturen Schnitzer kann man sich ruhig anschauen. Danach überqueren wir die Orla, halten uns halb rechts vorbei an der Bushaltestelle und sind jetzt schon in Richtung Dreitzsch unterwegs. Dieses Stück ist bei Westwind sehr anstrengend. Hinter dem Schallschutz befindet sich die Trasse der B 281. Auf dem Verbindungsweg herrscht leider auch etwas mehr Fahrzeugverkehr. In Dreitzsch fahren wir auf die alte B Straße (Kreisstraße) auf. Ein paar hundert Meter bis auf Höhe der Bushaltestelle da müssen wir nach links abbiegen. Der Zubringer zur B 281 Richtung Gera und Landstraße nach Weltwitz und Schmieritz wird auch von anderen Fahrzeugen die nicht gerade langsam unterwegs sind benutzt. Nach dem kurzen Anstieg und der Überquerung der Bahnstrecke Gera Saalfeld haben wir unseren Abzweig auf der rechten Seite gleich hinter der Bahnbrücke erreicht und radeln nun wieder in ruhigerer Gesellschaft entlang der Bahnstrecke auf Neustadt zu. Durch Neustadt. Die Stadt liegt ca.300 m über dem Meeresspiegel. Wenn der erste Bahnübergang, der zur Triptiser Straße gehört, erreicht ist geht zwar der Radweg gerade weiter, aber dieses Stück ist gesperrt nach STVO. Radweg frei soll noch angebracht werden. Nach dem letzten Hügel entlang der Bahnstrecke geht es nach der links Kurve wieder leicht bergan. An der Einmündung in den Weltwitzer Weg steht das Gegenstück zum Sperrschild. Wir fahren rechts. Immer gerade aus am Bahnhofgelände vorbei treffen wir auf die Schleizer Straße. Rechts an dem Hinweis zum DEMOBAU hängt ein Hinweis für den Orla- Radwanderweg. Rechts über den Bahnübergang wird es für Fremde schwierig. Auf der linken Seite nach der Hofeinfahrt vom Hotel hängt am Laternenpfahl der nächste Hinweis nach Links. An der Kreuzung links einordnen. Gegenüber unter den Wegweisern der Stadt hängt noch mal ein Hinweis. Wen wir in die E.- Thälmann- Straße eingebogen sind geht es immer gerade aus. Am Puschkinplatz vor der Klosterkirche mit Schloss, unter dem Schild Einfahrt gesperrt hängt wieder ein Hinweis ORW. Jetzt sind wir schon im Zentrum.
Eine entscheidende Bedeutung bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt hatte das Handwerk. Insbesondere die Tuchmacher und Gerber, brachte der Stadt und ihren Bewohnern Wohlstand, der heute noch in der erhaltenen mittelalterlichen Bausubstanz zu erkennen ist. Der denkmalgeschützte Altstadtkern entwickelt sich langsam wieder zum lebenswerten Wohn- und Geschäftsbereich. In einer schmalen Gasse, einem Durchgang vom Markt zum Kirchplatz, sind die Fleischbänke zu finden, eine in Deutschland einmalige mittelalterliche Ladenstraße der Fleischer, die 1475 vom Markt an diese Stelle gebaut wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Stadtkirche Sankt Johannis (mit einem Altar aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren), das Lutherhaus und der Marktbrunnen. Wen wir den Markt verlassen befindet sich gegenüber neben der Einmündung Bachstraße ein Hinweis, dass sich der ORW die E.- Thälmann- Straße entlang windet. Weiter vom Markt oder von der Kirche aus jedenfalls müssen wir nach rechts um wieder zum Lauf der Orla zu kommen. Übrigens steht auf dem Markt ein Schaukasten mit dem Verlauf der Radwege.
Noch mal vom Markt zur Straße nicht in den Bach fallen der von der Bachstraße kommt. Rechts rum zum Gymnasium. Das kommt gleich nach der Engstelle und der Kreuzung mit der Arnshaugker Straße auf der rechten Seite. Davor, in der Mitte der Gabelung Pößnecker Straße, Friedhofstraße ist der nächste Hinweis ORW. Weiter, rechts halten, am Gries leicht bergauf, rechts ein Alten Pflegeheim und wir fahren links in den Willy- Dolge- Weg. Immer gerade weiter. An der nächsten Brücke ist die Orla wieder da. Gegenüber stand einmal eine Mühle wo nur noch eine verblichene Holztafel daran erinnert. Die Stadt Neustadt bleibt hinter uns und wir kommen nach Neunhofen jetzt Ortsteil von Neustadt. An der Einmündung auf die Alte Landstraße müssen wir scharf nach rechts und gleich die zweite wieder nach links damit wir zum Kreisverkehr kommen. Nach einer Ehrenrunde wird der nach Westen hin verlassen und nach ein paar Metern sind wir in der Waldstraße. Hier geht es nach rechts zur B 281. diese zu Überqueren ist mit etwas Risiko verbunden. Vor allem bei Nebel und schlechter Sicht muss man schnell sein. 100 km/h die hier gefahren werden sind nicht gerade langsam. Nach gelungener Überquerung geht es am alten Flugplatz nach links. Das Ende des Feldweges ist die Einmündung in die Lausnitzer Landstraße wo wir nach rechts weiter fahren. Nach ca. 1,5 km sind wir in Lausnitz. Nach einer kurzen Schussfahrt haben wir die ersten Häuser erreicht und müssen aufpassen, dass wir die Linkskurve kriegen. Nach einem kurzen Stück sehen wir vor uns die Dorfkirche. Hier geht es nach rechts abbiegen. Auf dem Teichdamm angekommen sehen wir das ganze neu gestaltete Lausnitz rund um den Dorfplatz vor uns. Mitten auf dem Dorfplatz zeigen uns die Hinweisschilder des Orla- Radwanderweges die Richtung nach links in die Gasse. Am Ende müssen wir halb rechts fahren sonst landen wir in einem Gehöft. Dieser Abzweig ist nur durch einen großen roten Pfeil gekennzeichnet. Ein kurzer Anstieg und es geht schon wieder bergab und gegen 1 Uhr sehen wir den Salzteich vor uns. Jetzt kommt eine scharfe Linkskurve und ein paar Meter weiter geht es mit einem leicht Anstieg auf die Höhe vor Kolba. Von diesem Stück des Weges hat man einen schönen Blick über das Tal der Orla welches man bis Pößneck überblicken kann. Wenn wir die kurze Schussfahrt nach Kolba genossen haben, sind wir wieder an der Orla angekommen die unserem Weg den Namen gab. Wer viel Zeit hat kann am ersten Abzweig den Radweg verlassen und im Rittergut Positz ein ritterliches Mahl einnehmen. Wenn nicht, fahren wir die Orla auf der linken Seite, auf der Dorfstraße in westlicher Richtung nach Oppurg. Wir bleiben im Tal der Orla und die Strecke führt uns im fast ebenen Profil durch ein Senkungsgebiet (der Name kommt von den unterirdischen Kalk- Auswaschungen in dieser Gegend). Links vor uns sehen wir schon den Schlosspark und zwischen hohen Bäumen leuchtet das Schloss der vier Jahreszeiten zu uns herüber.
An Stelle einer alten Wasserburg wurde das Schloss errichtet. Dabei gab die Zeiteinteilung des Jahres die Idee der Baugestaltung vor. 365 Fenster, 52 Innentüren, 12 Schornsteine und 4 Portale soll das Vierjahreszeiteinschloss damals gehabt haben. Heute dient es als Bildungseinrichtung für das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. Das führte allerdings dazu, dass das Schloss der Öffentlichkeit nicht mehr zugängig ist. Von der Schlossstraße kommen wir genau an der Orla an. Wir fahren nach rechts in die Orlagasse. Bei der nächsten Brücke wird die Seite der Orla gewechselt. Über den Dorfplatz geht es nach rechts in den Rehmer Weg. Rechts plätschert die Orla links vor uns befindet sich der Gamsenberg und wir fahren im Tal der Orla auf Rehmen zu. Bei der Ankunft in Rehmen müssen wir feststellen, dass der Wegweiser bei der Sanierung der Dorfstraße hinter der neuen Straßenbeleuchtung verschwunden ist. Nicht nur durch die Hecke die immer höher wird ist er sehr schlecht auszumachen. Aber viele Möglichkeiten gibt es nicht. Rechts ist eine Sackgasse. Also nach links. An der verschlossenen Gaststätte vorbei (öffnet erst 17 Uhr) geht es immer auf der Dorfstraße gerade aus. Die Kirche links vor uns geht es in den Schweinitzer Weg. Am Friedhof geht es wieder nach links. Noch mal einen kleinen Anstieg und der Blick nach Pößneck ist frei. Wenn wir von der Anhöhe in Richtung Köstitz (Steinsmühle ) rollen, kann man ruhig sagen, von nun an geht's bergab. Wir fahren vor der Mühle wieder rechts an der Mühle vorbei, immer gerade aus. Seit der Radweg fertig ist versuchen die nach dem Bau des Radweges gepflanzt Allee Bäume uns den Wind vom Rad fernzuhalten. So dauert es auch nicht lange und wir treffen auf den schönsten Rastplatz des Radweges an der Tiefenbohrung vor der Einmündung auf die Landstraße bei Schweinitz. Dieses kleine Dorf soll mit die kleinste und älteste Dorfkirche der Region haben. Immer weiter gerade aus fahren wir zwischen den uns umgebenden Hängen auf einem wunderbaren Radweg durch ein Waldstück nach Kleindembach. Hier befindet sich auch das Eisenbahnmuseum wo man sich aber in der Woche telefonisch anmelden möchte. Oder man informiert sich im Internet über die Öffnungszeiten. In Kleindembach treffen wir auf die Verbindungsstraße Pößneck Jena wo der Radweg nach links ausgeschildert ist. Aber auch die neue Brücke soll inzwischen wieder fertig sein die 2008 zerstört wurde und der Weg führt nicht mehr auf der viel befahrenen Straße durch den Ort (vor Ort informieren). Jetzt aber weiter zum Bahnübergang. Links befindet sich das Orlabahnmuseum und wir fahren hinter den Schranken nach rechts in die Straße „An der Bahn“. Die Dörfer sind so genannte Straßendörfer. Im unteren Drittel der umgebenden Hänge wird Weidewirtschaft betrieben und die Orte sind von großen zusammenhängenden Misch- Waldflächen umgeben. Es ist eine herrliche Landschaft die uns jetzt begleitet bis zur Einmündung in den Saale- Radwanderweg. An den Ufern der Orla kann man auch viele Vögel beobachten. Vom großen Fischreiher bis zum kleinen Eisvogel der auch in der Uferböschung anzutreffen ist. Wir fahren die letzten km zwischen schöner Landschaft, auch Langenorla ist schön hergerichtet dem Flusslauf und der Orlabahnstrecke bis nach Freienorla. Am Haltepunkt Freienorla können wir uns entscheiden mit dem Zug weiter zu fahren oder den Saale- Radwanderweg weiter zu benutzen. Es waren jedenfalls ca. 33 wunderschöne km durch eine bei jedem Wetter schöne Landschaft und kleine und große Ortschaften.
Weiterhin schönes Wetter und eine unfallfreie Fahrt HN 01.07.2010 |